OwnCloud aktualisieren

Ich mag die OwnCloud wirklich sehr und nutze sie nicht nur, um Dateien mit anderen Personen zu teilen. Ich synchronisierte damit zwischen verschiedenen Geräten, verwalte meine Kalender und meine Kontakte. Hier und da zwickt es manchmal, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Was jedoch ganz ganz dolle zwickt, dass ist der Updatevorgang. Der funktionierte zumindest bei meiner Installation noch nie. Nicht ein einziges Mal. Da wünscht man sich so eine einfache Lösung, wie sie Worpress realisiert hat. Alles geschieht automatisch, ohne eigenes Zutun.

Mein Updatevorgang sieht so aus, dass ich das aktuell Tar-Archiv via wget vom Server lade und in meine bestehende Installation entpacke. Danach rufe ich meine OwnCloud im Browser auf, woraufhin die Updateprozedur startet. Danach sind dann immer die Module Kalender und Kontakte deaktivert (warum auch immer!), die ich dann also manuell wieder aktiviere. Viel nerviger ist jedoch die Meldung der Integritätsprüfung, denn meist gibt es einen ganzen Haufen nicht mehr benötigter Dateien. Die Art der Auflistung macht es einem nicht gerade leicht, die Dateien schnell mal selbst zu löschen. Und automatisch geht das schon mal gar nicht.

Ich habe mir dafür heute ein kleines Shellskript geschrieben. Es ermittelt die nicht mehr benötigten Dateien und löscht sie. Ein Backup ist natürlich Pflicht – muss ich das noch extra erwähnen? Hier die Ausgabe vom Lauf vorhin:

Integritaetstest wird durchgefuehrt ...
  App activity
  App calendar
  App comments
  App configreport
  App contacts
  App dav
  App federatedfilesharing
  App federation
  App files
  App files_pdfviewer
  App files_sharing
  App files_texteditor
  App files_trashbin
  App files_videoplayer
  App firstrunwizard
  App gallery
  App notifications
  App provisioning_api
  App systemtags
  App templateeditor
  App updatenotification
  App encryption
  App external
  App files_antivirus
  App files_external
  App files_versions
  App user_external
  App user_ldap
  Core App
... fertig
10 nicht mehr benoetigte Dateien werden geloescht ...
  owncloud/build/documentation/reports/index.html
  owncloud/.github/issue_template.md
  owncloud/.github/pull_request_template.md
  owncloud/.github/CONTRIBUTING.md
  owncloud/vendor/symfony/yaml/.gitignore
  owncloud/.gitmodules
  owncloud/l10n/.gitkeep
  owncloud/3rdparty/.gitignore
  owncloud/3rdparty/icewind/streams/.gitignore
  owncloud/3rdparty/aws-sdk-php/Symfony/Component/EventDispatcher/.gitignore
... fertig

Falls Du Deine OwnCloud ähnlich oder genauso umständlich aktualisierst, dann hilft Dir das Shellskript ja vielleicht weiter:

#!/bin/bash
 
DIR_OC=/PFAD/ZUR/OWNCLOUD
EXE_PHP=/usr/bin/php
EXE_OCC=$DIR_OC/occ
FILE_LST=$(mktemp)

msg() {
  echo "$1"
  [ "$2" = "exit" ] && exit 1
}

[ -x "$EXE_OCC" ] || msg "$DIR_OC ist kein gueltiges OwnCloud Verzeichnis" exit

echo "Integritaetstest wird durchgefuehrt ..."
for app in $($EXE_PHP $EXE_OCC app:list | grep -E "^  - " | cut -c5- | cut -d":" -f1); do
  msg "  App $app"

  for entry in $($EXE_PHP $EXE_OCC integrity:check-app $app | xargs -n 1 | grep -Ev "(-$|current:|expected:)" | sed "s/:$//g"); do
    [ -f "$DIR_OC/apps/$app/$entry" ] || continue
    echo "$DIR_OC/apps/$app/$entry" >> $FILE_LST
  done
done

msg "  Core App"
for entry in $($EXE_PHP $EXE_OCC integrity:check-core | xargs -n 1 | grep -Ev "(-$|current:|expected:)" | sed "s/:$//g"); do
  [ -f "$DIR_OC/$entry" ] || continue
  echo "$DIR_OC/$entry" >> $FILE_LST
done

msg "... fertig"
echo "$(cat $FILE_LST | wc -l) nicht mehr benoetigte Dateien werden geloescht ..."

while read entry; do
  rm $entry || msg "Fehler beim Loeschen der Datei $DIR_OC/$entry" exit
  msg "  $entry"
done < $FILE_LST
msg "... fertig"

rm -f $FILE_LST

Bilderklau

Das Thema Bilderklau wird in Fotografenkreisen immer wieder heiss diskutiert. Weil es gerade wieder aufschwappt, möchte ich nun auch meine Gedanken dazu niederschreiben und womöglich weiter Öl ins Feuer giessen.

Der Bilderklau im Internet unterscheidet sich zum Bilderklau im wahren Leben, der echten physikalischen Welt, darin, dass ich den Diebstahl im Internet wohl kaum jemals bemerken werde. Denn offensichtlich ist der Diebstahl für mich nicht: Da ragt kein einsamer Bilderhaken aus der Wohnzimmerwand, wo vorher mal ein Bild hing. Meine Bilder verschwinden durch den Diebstahl nicht von meiner Homepage. Die Auswirkungen des Diebstahls beschränkt sich vielmehr auf die illegale Nutzung einer digitalen Kopie meines Bildes.

Anders als in der analogen Welt unterscheidet sich eine digitale Kopie nicht von ihrem Original. Wenn Original und Kopie sich aber gleichen wie ein Ei dem anderen: Könnte da ein dreister Dieb nicht behaupten, es wäre sein Foto und ich hätte es entwendet? Davor muss man sich nicht fürchten. Denn jede Kamera, auch wenn es ein Serienprodukt ist, weist einzigartige Merkmal (Pixelfehler etwa) auf, die jedes gemachte Bild zieren. Wenn man also nachweisen kann, dass einem die Kamera gehört bzw. zum Zeitpunkt der Aufnahme gehörte, ist man aus dem Schneider. Üblicherweise verbreitet man seine Bilder im JPEG Format und besitzt – im Gegensatz zum Dieb – auch noch die RAW Datei.

Warum ist Bilderklau überhaupt bei so vielen Hobby-Fotografen ein Dauerthema? Es ist doch so: Wer seine Bilder öffentlich im Internet präsentiert, geht ganz bewusst dieses Risiko ein. Es ist immer eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Früher zeigte man seine Bilder in kleinem Kreis Freunden und Familie. Heute teilt man sie bereitwillig mit der ganzen Welt. Nicht wenige Fotografen versehen ihre schönsten Bilder mit einer sichtbaren Signatur oder einem Wasserzeichen, um potenzielle Diebe abzuschrecken. Doch sind sie dezent auf den Bildern angebracht, kann ein Dieb diese ohne grossen Zeitaufwand wieder verschwinden lassen, indem er sie etwa wegstempelt oder das Bild etwas beschneidet. Sind Signatur bzw. Wasserzeichen hingegen deutlich erkennbar, schreckt dies nicht nur Diebe ab. Es zerstört schlichtweg die Wirkung des Bildes, lenkt vom eigentlichen Bild so sehr ab, dass keine Freude beim Betrachten mehr aufkommen kann. Wie beim Titelbild. Die schöne Stimmung wird total zerstört.

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Reif für die Insel

Reif für die Insel. Okay. Aber an die Nordsee auf Wangerooge? Ist das nicht total ungemütlich jetzt so im Winter?

Nö, eigentlich nicht. Das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt – wenn man bedenkt, dass hier vor wenigen Wochen erst eine schwere Sturmflut gewütet hat, die Wangerooge viel Sand abgetragen hat. Seitdem hat Wangerooge eine Steilküste, was die Insulaner gar nicht lustig finden. Auf der Insel geht es ruhig zu. Wangerooge ist autofrei und Urlauber verirren sich zu dieser Jahreszeit kaum dorthin. Eine super Gelegenheit für einen entspannten und sehr bewegungsreichen Urlaub. An den acht Tagen, die ich dort verbracht habe, bin ich über 100 Kilometer zu Fuss gegangen. Jawohl, noch mal in Worten: einhundert. Ich kann behaupten so ziemlich alles gesehen zu haben, was die Insel zu bieten hat. So gross ist sie nämlich nicht. Sie ist die zweitkleinste der Ostfriesischen Inselgruppe. Sobald ich mich vom Dorf entfernt habe, gehörte die Insel quasi mir – selten kam mir mal jemand entgegen. Das änderte sich erst Tage später zum Wochenende wieder. Schönes sonniges Wetter hat die Insulaner und Touristen aus ihren Löchern gelockt.

In dem Video nehme ich euch mit auf eine Wanderung über die Insel.

 

JadeWeserAirport Days

Den JadeWeserAirport hatte ich bisher nur aus der Ferne gesehen, auf einen meiner Radtouren nach Wilhelmshaven. Gestern konnte ich aber alles ganz aus der Nähe betrachten, denn der Flugplatz am Jadebusen hat eingeladen zu den JadeWeserAiport Days. Und dieser Einladung sind neben mir noch viele andere gefolgt. Nachdem ich mein Auto auf dem kostenfreien Parkplatz abgestellt hatte, habe ich auf Empfehlung eines Parkeinweisers den Bus zum Flugplatz genommen. “Sonst müssen Sie ein ganzes Stück weit laufen”. Aufgrund der Verkehrsführung musste der Bus aber einen grossen Umweg nehmen. Zu Fuss wäre ich schneller am Haupteingang gewesen, und auf dem Rückweg habe ich das auch gemacht. Erst war ich etwas skeptisch, ob sich der Eintritt auch lohnen würde, denn ich mache mir eigentlich nicht so viel aus Flugshows. Es gab auch nicht wenige Zaungäste, die sich wohl entschieden hatten, den Eintritt zu sparen. Aber es hat sich gelohnt und ich konnte viele Fotos machen. Im Vergleich zum Vortag hatten wir sogar trockenes Wetter. Was nicht unwichtig ist, denn überwiegend bewegt man sich auf Rasenflächen. Bei Regen kein wirkliches Vergnügen. Wenn man wollte, konnte man Rundflüge mit dem Flugzeug oder dem Hubschrauber buchen. Ich wollte nicht. Am Boden gab es genug zu sehen. Historische Flugzeuge zum Beispiel. Niedlich fand ich die Schafe, die direkt neben der Startbahn grasten. Wo gibt es das schon?

Neben den Fotos habe ich bei Gelegenheit auch mal kleine Videos gemacht und heute Vormittag mal zu einem Clip zusammengeschnitten.

 

 

Fotomarathon Hamburg

Am 9. Juli 2016 fand der nunmehr fünfte Fotomarathon in Hamburg statt, an dem diesmal auch ich teilgenommen habe. Veranstalter ist der Verein für Objektive Ansichten, der die Foto- und Videografie sowie literarische Arbeiten als künstlerisches Ausdrucksmittel fördern möchte. Der Startschuss fiel morgens um 10 Uhr, woraufhin sich 180 hoch motivierte Fotografen auf Motivsuche begaben.

Bei dem Fotomarathon waren nicht nur Kreativität und fotografisches Können gefragt, sondern auch Durchhaltevermögen. Denn der Fotomarathon sollte ganze 12 Stunden andauern, in drei Etappen à vier Stunden. Nach jeder Etappe traf man sich an einem zuvor mitgeteilten Treffpunkt und erhielt dort die nächsten acht Unterthemen mitgeteilt. Insgesamt sollten bis zum Ende des Tages also 24 Einzelfotos entstehen. Das Rahmenthema Die Stadt ist Deine Bühne! sowie die Unterthemen waren bis zum Veranstaltungstag nicht bekannt, somit konnte man sich im Vorfeld auch nicht darauf vorbereiten. Die Fotos mussten allesamt in der richtigen Reihenfolge aufgenommen werden. Und alles out of the camera – eine Nachbearbeitung war nicht erlaubt.

Unterwegs war ich mit meiner vier Jahre alten Sony RX100 Mark I. Hierfür hatte ich mir extra noch kurz vor dem Termin zwei Ersatzakkus bestellt. Doch tatsächlich hatte ein Akku gereicht und das Display zeigt jetzt sogar noch immer voll an! Das hat mich wirklich erstaunt, da ja mit jedem ein- und ausschalten der Kamera das Objektiv elektronisch ein- und ausgefahren wird. Zudem besitzt die Kamera keinen Sucher, sondern ausschliesslich ein stromhungriges Display. Eine Jury wird nun aus den über 4.000 Einzelfotos die Gewinner ermitteln. Sämtliche Fotos werden am 27. & 28. August 2016 in den Mozart-Sälen in Hamburg ausgestellt. Der Eintritt kostet 3 €.

Jeder Teilnehmer hatte zu Beginn eine Startnummer erhalten, die er immer gut sichtbar mit sich herum tragen sollte. Meine war die 104 und das erste Foto sollte diese Nummer beinhalten. Hier nun meine Fotoreihe. Wünscht mir Glück, vielleicht schaffe ich es ja ins vordere Drittel ;o)

 

Klostergeister

Klostergeister? Für die Ahnungslosen unter euch versuche ich es mal kurz in Worte zu fassen:

In einem Wort: Ausnahmezustand!
Im Sommer eines jeden Jahres finden etwa 20 Hobby-FotografInnen aus allen Himmelsrichtungen (Deutschland, Österreich, Schweiz) zusammen, treffen sich allesamt am Rande eines Dorfes in Baden Würtemberg in einem ehemaligen Frauenkloster, welches als Volkshochschule umfunktioniert wurde, und frönen dort ihrem Hobby. Völlig isoliert von der Aussenwelt, inmitten eines Funklochs, bei Vollverpflegung und mit Schlafunterkünften im Kloster, in komfortbefreiten Zellen – ganz so wie damals. Ohne die Ablenkungen des Alltags beschäftigen sie sich den lieben langen Tag mit nichts anderem als die Fotografie.

Gemeinsam frühstücken, fotografieren, gemeinsam Mittag essen, fotografieren, gemeinsam Abendbrot essen, fotografieren.

Nicht selten auch bis tief in die Nacht hinein: Astrofotografie, Pixel Stick, mitgebrachtes Feuerwerk – es gibt viele Gründe, die Nacht schlaflos zu verbringen. Und wer am Ende des Tages meint, er habe genug fotografiert, der trifft sich mit anderen in der Klosterküche und redet auch dort, wie sollte es anders sein, doch wieder meist über Fotografie. Nicht ausgeschlossen, dass einige ihren Wecker schon sehr früh stellen, um vom Känzele einen einzigartigen Sonnenaufgang mit Einblicken auf das Donautal einzufangen.

Als Norddeutscher hat man hier ganz klar die A…-Karte gezogen, denn Baden Würtemberg liegt am anderen Zipfel Deutschlands. Und so sind mal eben 800 Strassenkilometer vom Heimatort bis zu den Klostergeistern zu bewältigen. Doch diese Strapaze nehme ich gern auf mich, denn es erwartet mich kein anstrengender Workshop, sondern Gleichgesinnte. Also … Verrückte, wie ich es bin 🙂

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Lange Listen sind lang

Was mir kürzlich bewusst wurde: Meine Aufgabenliste wächst. Wobei Aufgabenliste eigentlich nicht das richtige Wort ist. Es ist vielmehr eine Ansammlung von Aufgaben, Ideen, Wünschen und Stichworten, um sich später an etwas zu erinnern, kleinen und grossen Zielen, die meist jedoch nur schwammig und sehr kurz beschrieben sind. Also mehr so ein Sammelsurium von allem, was mir durch den Kopf schwirrt und in gewisser Weise wichtig für mich ist.

Die Liste wächst stetig an und wird damit immer unübersichtlicher, weil nicht sofort erkennbar ist, ob ein Eintrag nun eine konkrete Aufgabe, ein gross gestecktes Ziel oder bloss ein flüchtiger Gedanke ist, der schon bald wieder aus der Liste verschwindet oder aber fortgeführt wird und die Liste weiter anwachsen lässt. Ich schreibe mir die Dinge auf, wenn sie mir wichtig erscheinen und ich sie nicht aus den Augen verlieren möchte. Doch das nicht-aus-den-Augen-verlieren funktioniert immer schlechter, je länger die Liste wird.

Mit der Getting Things Done Methode habe ich mich schon vor einigen Jahren beschäftigt, das Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege von David Allen gelesen und mir die Software MyLifeOrganized zugelegt, mit der man diese Methode sehr gut umsetzen kann. Doch leider gibt es die Software nicht für Linux, was auch der eigentliche Grund dafür ist, dass ich sie seit längerer Zeit nicht mehr einsetze. Ein weiterer Grund ist, dass die Software die Daten in der Cloud speichert. Zumindest dann, wenn man die Software auf mehreren Geräten betreibt und diese synchron halten möchte. Und das möchte ich. Denn wann immer mir etwas durch den Kopf schiesst, möchte ich es notieren können. Egal, ob ich gerade unterwegs bin, im Büro sitze oder daheim am Rechner.

Bisher habe ich diese Liste in meiner OwnCloud mit installierter Tasks App gepflegt. Auf die OwnCloud, die ich selber hoste, kann ich mit jedem Webbrowser zugreifen und unterwegs nutze ich die Android App Open Tasks. Doch leider sind die Möglichkeiten im Vergleich zu MyLifeOrganized sehr begrenzt und ermöglichen auch nicht die Umsetzung der Getting Things Done Methode. Mit dem neuen Bewusstsein der stetig wachsenen Liste wurde mir klar, dass eine einfache Liste nicht mehr ausreicht und eine neue Lösung her muss. Denn nur so lassen sich konkrete Aufgaben von allen anderen Gedanken trennen. Und nur so wird der Kopf frei, ohne das unsichere Gefühl, doch etwas Wichtiges zu übersehen.

Nachdem ich mir mehrere freie Software Lösungen angesehen habe, die meinen Bedürfnissen aber alle nicht gerecht werden, bin ich den Kompromiss eingegangen, meine Daten vielleicht doch der Cloud zu überlassen und auf propritäre Software zu setzen (das ist für einen Linuxianer kein kleiner Schritt, glaubt mir). So stiess ich bei meinen Recherchen auf Nirvana, die mich mit ihrer Android App zu einem ausführlicheren Test überzeugen konnten. Doch richtig überzeugen konnten sie mich nicht, was unter anderem auch daran lag, dass es noch ein recht junges Unternehmen ist.

Um es kurz zu machen: Ich möchte MyLifeOrganized noch mal eine Chance geben. Schliesslich besitze ich die Software bereits, habe mich darin eingearbeitet, bin damit soweit auch zufrieden und vor allem vertraue ich dem Unternehmen. Denn dieses Unternehmen beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie Linux als Betriebsystem nicht unterstützen. Und so habe ich mich schweren Herzens für einen Ausflug in die wine Welt entschieden. Und tatsächlich gelang es mir, die Software zum Laufen zu überreden! Wie mir das gelungen ist – nach vielen Versuchen – werde ich demnächst in einem eigenen Artikel beschreiben. Wenn die Software einwandfrei unter Linux läuft. Und das teste ich gerade.

Das Beitragsbild stammt von Alexandre Dulaunoy.

 

Villawarming die Zweite

Foto von Christopher Rückert

Der Einladung von Moni & Chris zur zweiten Einweihungsparty der Viewfindervilla folgend, habe ich mich am Samstag auf den Weg nach Hannover gemacht. Dort angekommen und kaum aus dem Auto gestiegen, vernahm ich schon ein schrilles Surren. Den Blick nach oben gerichtet war sofort klar: Hier bist Du richtig! Eine Drohne schwirrte über meinen Kopf. Ausgestattet mit einer Kamera, wie sich später herausstellte, filmte sie die Viewfindervilla (inklusive Nahaufnahme der sehr sauberen und vorzeigbaren Dachrinnen), die nährere Umgebung und die Gäste im Garten.

Nach einer herzlichen Begrüssung durch die Gastgeber stellte ich meinen mitgebrachten Kartoffelsalat zu dem schon üppig belegten “Schlemmerbuffet”, machte mir ein Bier auf und begrüsste einige bekannte Gesichter, die ich auf meinen bisher besuchten Happyshooting Workshops kennengelernt habe: Anna, die von sehr weit – aus Wien – angereist ist, Mark und Uwe, die beide mit mir am 365 Fotos Projekt teilnehmen.

Später am Abend gab es ein privates Live Konzert von Jørgen Lang, dem beinahne-Friesen aus Oldenburg, welches durch Chris live via Internetstream übertragen wurde und nicht nur bei den Anwesenden für Begeisterung sorgte, sondern auch auf Periscope für reichlich positive Kommentare und hoch fliegende Herzen.

Vielen Dank an die Gastgeber für diesen schönen Abend!
Vielen Dank auch an Chris Rückert dafür, dass ich sein Kopterfoto hier verwenden darf!