Lange Listen sind lang

Was mir kürzlich bewusst wurde: Meine Aufgabenliste wächst. Wobei Aufgabenliste eigentlich nicht das richtige Wort ist. Es ist vielmehr eine Ansammlung von Aufgaben, Ideen, Wünschen und Stichworten, um sich später an etwas zu erinnern, kleinen und grossen Zielen, die meist jedoch nur schwammig und sehr kurz beschrieben sind. Also mehr so ein Sammelsurium von allem, was mir durch den Kopf schwirrt und in gewisser Weise wichtig für mich ist.

Die Liste wächst stetig an und wird damit immer unübersichtlicher, weil nicht sofort erkennbar ist, ob ein Eintrag nun eine konkrete Aufgabe, ein gross gestecktes Ziel oder bloss ein flüchtiger Gedanke ist, der schon bald wieder aus der Liste verschwindet oder aber fortgeführt wird und die Liste weiter anwachsen lässt. Ich schreibe mir die Dinge auf, wenn sie mir wichtig erscheinen und ich sie nicht aus den Augen verlieren möchte. Doch das nicht-aus-den-Augen-verlieren funktioniert immer schlechter, je länger die Liste wird.

Mit der Getting Things Done Methode habe ich mich schon vor einigen Jahren beschäftigt, das Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege von David Allen gelesen und mir die Software MyLifeOrganized zugelegt, mit der man diese Methode sehr gut umsetzen kann. Doch leider gibt es die Software nicht für Linux, was auch der eigentliche Grund dafür ist, dass ich sie seit längerer Zeit nicht mehr einsetze. Ein weiterer Grund ist, dass die Software die Daten in der Cloud speichert. Zumindest dann, wenn man die Software auf mehreren Geräten betreibt und diese synchron halten möchte. Und das möchte ich. Denn wann immer mir etwas durch den Kopf schiesst, möchte ich es notieren können. Egal, ob ich gerade unterwegs bin, im Büro sitze oder daheim am Rechner.

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Villawarming die Zweite

Foto von Christopher Rückert

Der Einladung von Moni & Chris zur zweiten Einweihungsparty der Viewfindervilla folgend, habe ich mich am Samstag auf den Weg nach Hannover gemacht. Dort angekommen und kaum aus dem Auto gestiegen, vernahm ich schon ein schrilles Surren. Den Blick nach oben gerichtet war sofort klar: Hier bist Du richtig! Eine Drohne schwirrte über meinen Kopf. Ausgestattet mit einer Kamera, wie sich später herausstellte, filmte sie die Viewfindervilla (inklusive Nahaufnahme der sehr sauberen und vorzeigbaren Dachrinnen), die nährere Umgebung und die Gäste im Garten.

Nach einer herzlichen Begrüssung durch die Gastgeber stellte ich meinen mitgebrachten Kartoffelsalat zu dem schon üppig belegten “Schlemmerbuffet”, machte mir ein Bier auf und begrüsste einige bekannte Gesichter, die ich auf meinen bisher besuchten Happyshooting Workshops kennengelernt habe: Anna, die von sehr weit – aus Wien – angereist ist, Mark und Uwe, die beide mit mir am 365 Fotos Projekt teilnehmen.

Später am Abend gab es ein privates Live Konzert von Jørgen Lang, dem beinahne-Friesen aus Oldenburg, welches durch Chris live via Internetstream übertragen wurde und nicht nur bei den Anwesenden für Begeisterung sorgte, sondern auch auf Periscope für reichlich positive Kommentare und hoch fliegende Herzen.

Vielen Dank an die Gastgeber für diesen schönen Abend!
Vielen Dank auch an Chris Rückert dafür, dass ich sein Kopterfoto hier verwenden darf!