Campener Leuchtturm

Bisher hatte ich einfach immer Pech gehabt. Jedes Mal wenn ich dort war, konnte ich den Leuchtturm witterungsbedingt oder aufgrund der Öffnungszeiten nicht betreten. Ganz anders heute: Diesmal hatte ich den Besuch genauestens geplant und somit konnte eigentlich auch nicht viel schiefgehen. Obwohl ich nicht ganz ohne Höhenangst bin, habe ich mich tapfer Stufe um Stufe bis ganz nach oben gehievt. Und wurde mit einem tollen Ausblick entlohnt.

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Fotowand

Eine Fotowand einzurichten stand schon seit Monaten auf meiner Todo-Liste. WeeklyPic sei Dank, mache ich wieder regelmässig neue Bilder. Und so rückte besagter Punkt in der Liste ganz weit nach oben. Gestern nun konnte ich einen Haken davor setzen. Erledigt!

Die Fotowand befindet sich bei mir im Flur, direkt neben einem Sicherungskasten. Da ich mich nicht getraut habe in seiner Nähe Nägel in die Wand zu hauen, habe ich einfach Nadeln verwendet und zwischen Tapete und Wand gesteckt. Statt eines Drahtseils habe ich Büroklammern aneinander gekettet. Die Fotos befestige ich mit Mini-Wäscheklammern. Man könnte auch kleine Magnete nehmen. Die habe ich gestern aber nicht mehr bekommen.

Mit einfachen Mitteln habe ich eine kahle Wand verschönert. Und gedruckte Bilder machen echt was her! Unbedingt nachmachen.

Jede Woche ein Foto

Also mindestens ein Foto pro Woche. Dieses fotografische Ziel habe ich mir für 2018 gesetzt, damit ich meine Kameras nicht mehr nur zum Staubwischen hervor hole. Neben mir haben sich noch viele weitere Fotografen gefunden, die wohl ein ganz ähnliches (Staub) Problem haben. Und so haben wir kurzerhand das Fotoprojekt Weekly Pic aus dem Boden gestampft. Dort präsentieren über 20 Fotografen jede Woche ihre Fotos. In der neuen Rubrik Jede Woche ein Foto findet ihr fortlaufend meine Fotos.

332 Einzelbilder Timelapse

Inspiriert durch die Happy Shooting Folge 523, in der Gunther Wegner zu Gast war und hauptsächlich Timelapse besprochen wurde, habe ich mich heute selbst mal an Einzelbilder-Timelapse versucht.

Um die Aufnahmen automatisch in einem festgelegten Intervall (fünf Sekunden) machen zu können, habe ich Magic Lantern auf meiner Canon installiert. Aufs Objektiv habe ich einen Graufilter geschraubt und jeweils zwei Sekunden belichtet. Blende, Zeit und ISO habe ich im M-Modus festgelegt, Autofokus und den optischen Bildstabilisator am Objektiv abgeschaltet.

Danach habe ich die 332 Aufnahmen in Darktable importiert und entwickelt. Anschliessend als JPGs exportiert, um sie in Kdenlive zu importieren und daraus ein Video zu machen.

Zugegeben: Ein sehr kurzes Video.

Aber es hat Spass gemacht und ich werde schon bald weitere Ideen umsetzen.

Rundum Wilhelmshaven

In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig mit 360° Fotos und Videos beschäftigt. Das auch 360° Videos möglich sind, war mir neu. Ich finde das eine witzige Sache, wüsste selbst aber nicht viel damit anzufangen. Fotos hingegen finde ich spannend. Weil das Wetter sich heute von seiner besten Seite zeigte, machte ich mich für einen ausgiebigen Spaziergang auf den Weg nach Wilhelmshaven. Nebenbei sind ein paar Fotos für euch mit dem Smartphone entstanden. Sie sind komplett unbearbeitet, seht also bitte grosszügig über fehlerhafte Bildübergänge hinweg 🙂

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Lost Place: Alte Ziegelei

Bis 1974 gab es in Pilsum einen größeren Ziegeleibetrieb, dessen Gebäude noch heute etwas außerhalb des Ortes an der Strasse in Richtung Greetsiel als Ruinen sichtbar sind. Die alte Brennkammer ist noch recht gut erhalten, der Rest eher nicht mehr. Auf dem Gelände der Ziegelei sollte nach früheren Planungen (2009) eigentlich ein neues Hotel entstehen. Daraus ist jedoch bis heute nichts geworden.

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Trip nach Amsterdam

Unterkünfte sind in Amsterdam nicht gerade günstig zu bekommen. Wenn man etwas bezahlbares findet, sind es meist Hostels und dort darf man mit einem Schlafplatz in einem 4/6/8 Mehrbettzimmer vorlieb nehmen. Das Zimmer mit wildfremden Mensch teilen? Nichts für meinen Geschmack. Ein weiteres Problem in Amsterdam sind Parkplätze. Da sieht es mal richtig düster aus. Es gibt nicht viele und sie sind teuer: Mit 45 € pro Tag darf man rechnen. Meine Kriterien bei der Hotelsuche: Einzel- oder Doppelzimmer mit grossem Bett, eigenem Bad & Dusche und einem Parkplatz für Eike (so nenne ich mein Auto). Ja, selbstverständlich gab es einige Treffer. Nein, die waren leider nicht bezahlbar 🙂

Das Auto braucht man in Amsterdam ohnehin nicht. Es lässt sich prima auf einem P+R Parkplatz am Stadtrand abstellen. Davon gibt es mehrere. Von da aus geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter nach Amsterdam CS. Die Kosten sind gering: Das Parken kostet pro Tag einen Euro und die Fahrt in die Stadt und wieder zurück etwa fünf Euro. Bis zu vier Tage kann man sein Auto dort stehen lassen. Somit konnte ich meine Suchkriterien etwas abmildern: Unterkünfte ohne eigene Parkplätze. Das änderte aber nicht viel, weiterhin nicht bezahlbar. Das schloss auch die Anreise mit dem Zug aus, die ich ebenfalls in Betracht zog.

Also suchte ich nach Hotels im Umfeld von Amsterdam und wurde fündig. Es gab einige günstige Bed & Breakfast Angebote. Dort hätte ich mir aber das Bad mit anderen Gästen teilen müssen. Ich habe schliesslich ein bezahlbares Hotel etwa 15 Kilometer ausserhalb von Amsterdam gefunden. Für niederländische bzw. amsterdam’sche Verhältnisse mit riesigem Zimmer, mehreren Sitzmöglichkeiten, einem grossen Bett, eigenem Bad mit Badewanne und sehr ruhig gelegen. Die Perfekte Unterkunft für ein paar Tage! Bezahlt habe ich knapp 64 € pro Nacht.

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Mal richtig durchhängen

Nachdem der gestrige Tag ja ziemlich ins Wasser gefallen ist, wurde ich dafür heute von Sonnenstrahlen geweckt 🙂 Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf zur längsten Hängebrücke der Welt an der Rappbodetalsperre im Harz. Mein Glück, denn nur etwa eine halbe Stunde später war der Parkplatz bereits randvoll und es bildete sich ein langer Stau auf der Strasse in beiden Richtungen. Zum Ärgernis der Autofahrer, die diese Attraktion gar nicht besuchen, sondern nur die Talsperre passieren wollten. Die Hängebrücke wurde erst am 7. Mai 2017 eingeweiht und ist derzeit ein ziemlicher Besuchermagnet. Wenn man über die wacklige, aber absolut sichere, 458 Meter lange Hängebrücke möchte, muss man sich für 6 € ein Ticket am Automaten holen. Obwohl ich nicht von Höhenangst befreit bin, hatte ich absolut keine Probleme mit der Überquerung. Teilweise schaukelte es so stark, dass ich mich nur noch an das Geländer retten konnte. Einige Besucher haben sehr schnell kehrt gemacht (:

Bei mir hat die Überquerung keinen Adrenalinstoss ausgelöst, aber bei einigen anderen schon. Wem nach mehr Abenteuer ist, der kann ja mal die Doppelseilrutsche für sich ausprobieren. Ich habe ein kleines Video davon gedreht, seht selbst:

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