Rundum Wilhelmshaven

In den letzten Tagen habe ich mich ein wenig mit 360° Fotos und Videos beschäftigt. Das auch 360° Videos möglich sind, war mir neu. Ich finde das eine witzige Sache, wüsste selbst aber nicht viel damit anzufangen. Fotos hingegen finde ich spannend. Weil das Wetter sich heute von seiner besten Seite zeigte, machte ich mich für einen ausgiebigen Spaziergang auf den Weg nach Wilhelmshaven. Nebenbei sind ein paar Fotos für euch mit dem Smartphone entstanden. Sie sind komplett unbearbeitet, seht also bitte grosszügig über fehlerhafte Bildübergänge hinweg 🙂

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Lost Place: Alte Ziegelei

Bis 1974 gab es in Pilsum einen größeren Ziegeleibetrieb, dessen Gebäude noch heute etwas außerhalb des Ortes an der Strasse in Richtung Greetsiel als Ruinen sichtbar sind. Die alte Brennkammer ist noch recht gut erhalten, der Rest eher nicht mehr. Auf dem Gelände der Ziegelei sollte nach früheren Planungen (2009) eigentlich ein neues Hotel entstehen. Daraus ist jedoch bis heute nichts geworden.

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Trip nach Amsterdam

Unterkünfte sind in Amsterdam nicht gerade günstig zu bekommen. Wenn man etwas bezahlbares findet, sind es meist Hostels und dort darf man mit einem Schlafplatz in einem 4/6/8 Mehrbettzimmer vorlieb nehmen. Das Zimmer mit wildfremden Mensch teilen? Nichts für meinen Geschmack. Ein weiteres Problem in Amsterdam sind Parkplätze. Da sieht es mal richtig düster aus. Es gibt nicht viele und sie sind teuer: Mit 45 € pro Tag darf man rechnen. Meine Kriterien bei der Hotelsuche: Einzel- oder Doppelzimmer mit grossem Bett, eigenem Bad & Dusche und einem Parkplatz für Eike (so nenne ich mein Auto). Ja, selbstverständlich gab es einige Treffer. Nein, die waren leider nicht bezahlbar 🙂

Das Auto braucht man in Amsterdam ohnehin nicht. Es lässt sich prima auf einem P+R Parkplatz am Stadtrand abstellen. Davon gibt es mehrere. Von da aus geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter nach Amsterdam CS. Die Kosten sind gering: Das Parken kostet pro Tag einen Euro und die Fahrt in die Stadt und wieder zurück etwa fünf Euro. Bis zu vier Tage kann man sein Auto dort stehen lassen. Somit konnte ich meine Suchkriterien etwas abmildern: Unterkünfte ohne eigene Parkplätze. Das änderte aber nicht viel, weiterhin nicht bezahlbar. Das schloss auch die Anreise mit dem Zug aus, die ich ebenfalls in Betracht zog.

Also suchte ich nach Hotels im Umfeld von Amsterdam und wurde fündig. Es gab einige günstige Bed & Breakfast Angebote. Dort hätte ich mir aber das Bad mit anderen Gästen teilen müssen. Ich habe schliesslich ein bezahlbares Hotel etwa 15 Kilometer ausserhalb von Amsterdam gefunden. Für niederländische bzw. amsterdam’sche Verhältnisse mit riesigem Zimmer, mehreren Sitzmöglichkeiten, einem grossen Bett, eigenem Bad mit Badewanne und sehr ruhig gelegen. Die Perfekte Unterkunft für ein paar Tage! Bezahlt habe ich knapp 64 € pro Nacht.

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Mal richtig durchhängen

Nachdem der gestrige Tag ja ziemlich ins Wasser gefallen ist, wurde ich dafür heute von Sonnenstrahlen geweckt 🙂 Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf zur längsten Hängebrücke der Welt an der Rappbodetalsperre im Harz. Mein Glück, denn nur etwa eine halbe Stunde später war der Parkplatz bereits randvoll und es bildete sich ein langer Stau auf der Strasse in beiden Richtungen. Zum Ärgernis der Autofahrer, die diese Attraktion gar nicht besuchen, sondern nur die Talsperre passieren wollten. Die Hängebrücke wurde erst am 7. Mai 2017 eingeweiht und ist derzeit ein ziemlicher Besuchermagnet. Wenn man über die wacklige, aber absolut sichere, 458 Meter lange Hängebrücke möchte, muss man sich für 6 € ein Ticket am Automaten holen. Obwohl ich nicht von Höhenangst befreit bin, hatte ich absolut keine Probleme mit der Überquerung. Teilweise schaukelte es so stark, dass ich mich nur noch an das Geländer retten konnte. Einige Besucher haben sehr schnell kehrt gemacht (:

Bei mir hat die Überquerung keinen Adrenalinstoss ausgelöst, aber bei einigen anderen schon. Wem nach mehr Abenteuer ist, der kann ja mal die Doppelseilrutsche für sich ausprobieren. Ich habe ein kleines Video davon gedreht, seht selbst:

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Sea Life Hannover

Der heutige Mittwoch sollte in gesamt Deutschland ein ziemlich verregneter Tag werden. Ich überlegte bereits abends zuvor, was ich ausfressen könnte. Ich entschied mich dann heute, das Sea Life in Hannover zu besuchen. Dies aber nur als Zwischenstopp, meine Reise geht danach noch weiter. Dort angekommen, goss es in Strömen. Ich hatte mir online ein Spar-Ticket für 13,50 € besorgt. Der reguläre Eintritt ist mit 17,50 € ein paar Euro teurer. Und weshalb zusätzlich ein Express Ticket erworben werden kann (gegen Aufschlag natürlich), wurde mir dann klar, als ich mich in die lange Schlange einreihte. Mit besagtem Express Ticket darf man sich nämlich ganz offiziell an der langen Schlange vorbei bewegen und wird bevorzugt behandelt.

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LaPaDu, Tetraeder, Tiger & Turtle

Für ein Wochenende fuhr ich Ende Juni ins Ruhrgebiet und traf mich dort mit Roman, um Duisburg und Umgebung zu erkunden. Ganz oben auf unserer Liste stand ein Besuch beim Landschaftspark Duisburg-Nord (LaPaDu) an, den wir auch noch abends am Anreisetag besucht haben. Ausgerüstet mit Fotoapparat, Wechselobjektiv und Stativ sollten ein paar schöne Nachtaufnahmen entstehen. Das Wachpersonal riet uns aber davon ab auf den Hochofen zu gehen, da ein starkes Gewitter kurz bevor stand. Diese Warnung hat uns doch ein wenig verwundert, sagten unsere beiden Wetter-Apps doch etwas anderes vorher. So erkundeten wir den Landschaftspark vorerst in Bodennähe weiter. Auch nach 40 Minuten keine Spur vom angekündigten Gewitter. Und so grübelten wir noch eine Weile, ob wir nicht doch noch den Aufstieg wagen sollten. Wir entschieden uns, am nächsten Tag wiederzukommen.

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OwnCloud aktualisieren

Ich mag die OwnCloud wirklich sehr und nutze sie nicht nur, um Dateien mit anderen Personen zu teilen. Ich synchronisierte damit zwischen verschiedenen Geräten, verwalte meine Kalender und meine Kontakte. Hier und da zwickt es manchmal, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Was jedoch ganz ganz dolle zwickt, dass ist der Updatevorgang. Der funktionierte zumindest bei meiner Installation noch nie. Nicht ein einziges Mal. Da wünscht man sich so eine einfache Lösung, wie sie Worpress realisiert hat. Alles geschieht automatisch, ohne eigenes Zutun.

Mein Updatevorgang sieht so aus, dass ich das aktuell Tar-Archiv via wget vom Server lade und in meine bestehende Installation entpacke. Danach rufe ich meine OwnCloud im Browser auf, woraufhin die Updateprozedur startet. Danach sind dann immer die Module Kalender und Kontakte deaktivert (warum auch immer!), die ich dann also manuell wieder aktiviere. Viel nerviger ist jedoch die Meldung der Integritätsprüfung, denn meist gibt es einen ganzen Haufen nicht mehr benötigter Dateien. Die Art der Auflistung macht es einem nicht gerade leicht, die Dateien schnell mal selbst zu löschen. Und automatisch geht das schon mal gar nicht.

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Bilderklau

Das Thema Bilderklau wird in Fotografenkreisen immer wieder heiss diskutiert. Weil es gerade wieder aufschwappt, möchte ich nun auch meine Gedanken dazu niederschreiben und womöglich weiter Öl ins Feuer giessen.

Der Bilderklau im Internet unterscheidet sich zum Bilderklau im wahren Leben, der echten physikalischen Welt, darin, dass ich den Diebstahl im Internet wohl kaum jemals bemerken werde. Denn offensichtlich ist der Diebstahl für mich nicht: Da ragt kein einsamer Bilderhaken aus der Wohnzimmerwand, wo vorher mal ein Bild hing. Meine Bilder verschwinden durch den Diebstahl nicht von meiner Homepage. Die Auswirkungen des Diebstahls beschränkt sich vielmehr auf die illegale Nutzung einer digitalen Kopie meines Bildes.

Anders als in der analogen Welt unterscheidet sich eine digitale Kopie nicht von ihrem Original. Wenn Original und Kopie sich aber gleichen wie ein Ei dem anderen: Könnte da ein dreister Dieb nicht behaupten, es wäre sein Foto und ich hätte es entwendet? Davor muss man sich nicht fürchten. Denn jede Kamera, auch wenn es ein Serienprodukt ist, weist einzigartige Merkmal (Pixelfehler etwa) auf, die jedes gemachte Bild zieren. Wenn man also nachweisen kann, dass einem die Kamera gehört bzw. zum Zeitpunkt der Aufnahme gehörte, ist man aus dem Schneider. Üblicherweise verbreitet man seine Bilder im JPEG Format und besitzt – im Gegensatz zum Dieb – auch noch die RAW Datei.

Warum ist Bilderklau überhaupt bei so vielen Hobby-Fotografen ein Dauerthema? Es ist doch so: Wer seine Bilder öffentlich im Internet präsentiert, geht ganz bewusst dieses Risiko ein. Es ist immer eine Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Früher zeigte man seine Bilder in kleinem Kreis Freunden und Familie. Heute teilt man sie bereitwillig mit der ganzen Welt. Nicht wenige Fotografen versehen ihre schönsten Bilder mit einer sichtbaren Signatur oder einem Wasserzeichen, um potenzielle Diebe abzuschrecken. Doch sind sie dezent auf den Bildern angebracht, kann ein Dieb diese ohne grossen Zeitaufwand wieder verschwinden lassen, indem er sie etwa wegstempelt oder das Bild etwas beschneidet. Sind Signatur bzw. Wasserzeichen hingegen deutlich erkennbar, schreckt dies nicht nur Diebe ab. Es zerstört schlichtweg die Wirkung des Bildes, lenkt vom eigentlichen Bild so sehr ab, dass keine Freude beim Betrachten mehr aufkommen kann. Wie beim Titelbild. Die schöne Stimmung wird total zerstört.

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Reif für die Insel

Reif für die Insel. Okay. Aber an die Nordsee auf Wangerooge? Ist das nicht total ungemütlich jetzt so im Winter?

Nö, eigentlich nicht. Das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt – wenn man bedenkt, dass hier vor wenigen Wochen erst eine schwere Sturmflut gewütet hat, die Wangerooge viel Sand abgetragen hat. Seitdem hat Wangerooge eine Steilküste, was die Insulaner gar nicht lustig finden. Auf der Insel geht es ruhig zu. Wangerooge ist autofrei und Urlauber verirren sich zu dieser Jahreszeit kaum dorthin. Eine super Gelegenheit für einen entspannten und sehr bewegungsreichen Urlaub. An den acht Tagen, die ich dort verbracht habe, bin ich über 100 Kilometer zu Fuss gegangen. Jawohl, noch mal in Worten: einhundert. Ich kann behaupten so ziemlich alles gesehen zu haben, was die Insel zu bieten hat. So gross ist sie nämlich nicht. Sie ist die zweitkleinste der Ostfriesischen Inselgruppe. Sobald ich mich vom Dorf entfernt habe, gehörte die Insel quasi mir – selten kam mir mal jemand entgegen. Das änderte sich erst Tage später zum Wochenende wieder. Schönes sonniges Wetter hat die Insulaner und Touristen aus ihren Löchern gelockt.

In dem Video nehme ich euch mit auf eine Wanderung über die Insel.

 

JadeWeserAirport Days

Den JadeWeserAirport hatte ich bisher nur aus der Ferne gesehen, auf einen meiner Radtouren nach Wilhelmshaven. Gestern konnte ich aber alles ganz aus der Nähe betrachten, denn der Flugplatz am Jadebusen hat eingeladen zu den JadeWeserAiport Days. Und dieser Einladung sind neben mir noch viele andere gefolgt. Nachdem ich mein Auto auf dem kostenfreien Parkplatz abgestellt hatte, habe ich auf Empfehlung eines Parkeinweisers den Bus zum Flugplatz genommen. “Sonst müssen Sie ein ganzes Stück weit laufen”. Aufgrund der Verkehrsführung musste der Bus aber einen grossen Umweg nehmen. Zu Fuss wäre ich schneller am Haupteingang gewesen, und auf dem Rückweg habe ich das auch gemacht. Erst war ich etwas skeptisch, ob sich der Eintritt auch lohnen würde, denn ich mache mir eigentlich nicht so viel aus Flugshows. Es gab auch nicht wenige Zaungäste, die sich wohl entschieden hatten, den Eintritt zu sparen. Aber es hat sich gelohnt und ich konnte viele Fotos machen. Im Vergleich zum Vortag hatten wir sogar trockenes Wetter. Was nicht unwichtig ist, denn überwiegend bewegt man sich auf Rasenflächen. Bei Regen kein wirkliches Vergnügen. Wenn man wollte, konnte man Rundflüge mit dem Flugzeug oder dem Hubschrauber buchen. Ich wollte nicht. Am Boden gab es genug zu sehen. Historische Flugzeuge zum Beispiel. Niedlich fand ich die Schafe, die direkt neben der Startbahn grasten. Wo gibt es das schon?

Neben den Fotos habe ich bei Gelegenheit auch mal kleine Videos gemacht und heute Vormittag mal zu einem Clip zusammengeschnitten.