OwnCloud aktualisieren

Ich mag die OwnCloud wirklich sehr und nutze sie nicht nur, um Dateien mit anderen Personen zu teilen. Ich synchronisierte damit zwischen verschiedenen Geräten, verwalte meine Kalender und meine Kontakte. Hier und da zwickt es manchmal, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Was jedoch ganz ganz dolle zwickt, dass ist der Updatevorgang. Der funktionierte zumindest bei meiner Installation noch nie. Nicht ein einziges Mal. Da wünscht man sich so eine einfache Lösung, wie sie Worpress realisiert hat. Alles geschieht automatisch, ohne eigenes Zutun.

Mein Updatevorgang sieht so aus, dass ich das aktuell Tar-Archiv via wget vom Server lade und in meine bestehende Installation entpacke. Danach rufe ich meine OwnCloud im Browser auf, woraufhin die Updateprozedur startet. Danach sind dann immer die Module Kalender und Kontakte deaktivert (warum auch immer!), die ich dann also manuell wieder aktiviere. Viel nerviger ist jedoch die Meldung der Integritätsprüfung, denn meist gibt es einen ganzen Haufen nicht mehr benötigter Dateien. Die Art der Auflistung macht es einem nicht gerade leicht, die Dateien schnell mal selbst zu löschen. Und automatisch geht das schon mal gar nicht.

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Lange Listen sind lang

Was mir kürzlich bewusst wurde: Meine Aufgabenliste wächst. Wobei Aufgabenliste eigentlich nicht das richtige Wort ist. Es ist vielmehr eine Ansammlung von Aufgaben, Ideen, Wünschen und Stichworten, um sich später an etwas zu erinnern, kleinen und grossen Zielen, die meist jedoch nur schwammig und sehr kurz beschrieben sind. Also mehr so ein Sammelsurium von allem, was mir durch den Kopf schwirrt und in gewisser Weise wichtig für mich ist.

Die Liste wächst stetig an und wird damit immer unübersichtlicher, weil nicht sofort erkennbar ist, ob ein Eintrag nun eine konkrete Aufgabe, ein gross gestecktes Ziel oder bloss ein flüchtiger Gedanke ist, der schon bald wieder aus der Liste verschwindet oder aber fortgeführt wird und die Liste weiter anwachsen lässt. Ich schreibe mir die Dinge auf, wenn sie mir wichtig erscheinen und ich sie nicht aus den Augen verlieren möchte. Doch das nicht-aus-den-Augen-verlieren funktioniert immer schlechter, je länger die Liste wird.

Mit der Getting Things Done Methode habe ich mich schon vor einigen Jahren beschäftigt, das Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege von David Allen gelesen und mir die Software MyLifeOrganized zugelegt, mit der man diese Methode sehr gut umsetzen kann. Doch leider gibt es die Software nicht für Linux, was auch der eigentliche Grund dafür ist, dass ich sie seit längerer Zeit nicht mehr einsetze. Ein weiterer Grund ist, dass die Software die Daten in der Cloud speichert. Zumindest dann, wenn man die Software auf mehreren Geräten betreibt und diese synchron halten möchte. Und das möchte ich. Denn wann immer mir etwas durch den Kopf schiesst, möchte ich es notieren können. Egal, ob ich gerade unterwegs bin, im Büro sitze oder daheim am Rechner.

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