Rotterdam

Die Wetterprognose fürs Wochenende war gut (sogar sehr gut), ich spürte eine gehörige Portion Reiselust in mir und buchte letzten Montag kurzentschlossen ein Hotelzimmer für eine Übernachtung im Zentrum von Rotterdam. Nachdem mir mein Amsterdam Aufenthalt so gut gefallen hatte, wollte ich als Nächstes auch Rotterdam erkunden. Einen Tag später bereute ich diese Entscheidung bereits: Ich las, dass die Mitarbeiter der öffentlichen Verkehrsbetriebe landesweit streiken. Super! Da ist das Verkehrschaos ja vorprogrammiert. Nun, ich hatte das Hotelzimmer verbindlich gebucht. Nicht hinfahren war also keine wirkliche Option. Nach einiger Recherchearbeit erfuhr ich, dass der ÖV im Stadtumfeld von Rotterdam vermutlich fahren würde. Wenn auch vielleicht nicht ganz nach Fahrplan. Aber immerhin sollten die Züge rollen. Ich hatte eh geplant mit dem Auto anzureisen. Bis nach Rotterdam schaffe ich es auf jeden Fall. Aber ich vermeide nach Möglichkeit Autofahrten ins Stadtzentrum.

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Campener Leuchtturm

Bisher hatte ich einfach immer Pech gehabt. Jedes Mal wenn ich dort war, konnte ich den Leuchtturm witterungsbedingt oder aufgrund der Öffnungszeiten nicht betreten. Ganz anders heute: Diesmal hatte ich den Besuch genauestens geplant und somit konnte eigentlich auch nicht viel schiefgehen. Obwohl ich nicht ganz ohne Höhenangst bin, habe ich mich tapfer Stufe um Stufe bis ganz nach oben gehievt. Und wurde mit einem tollen Ausblick belohnt.

Ein paar Fakten zum Leuchtturm:

  • 1889 erbaut
  • 65,3 Meter hoch
  • 320 Treppenstufen

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Happy Birthday, Hamburg

Etwas spontan habe ich mich heute auf den Weg nach Hamburg zum Hafengeburtstag gemacht. Mit Verkehrsbehinderungen hatte ich aufgrund des Grossereignisses gerechnet – doch da war nix. Frei Fahrt \o/

Die zweite Überraschung: Es hat nicht geregnet! Dabei regnet es doch immer in Hamburg. An den Landungsbrücken angekommen, musste ich schon bald das erste Fahrgeschäft ansteuern: Ein Riesenrad. Auf der Yeeeeaaaahhhh-Skala für die Meisten irgendwo bei knapp über der Null. Zum Fotos machen jedoch ganz spannend.

Lost Place: Alte Ziegelei

Bis 1974 gab es in Pilsum einen größeren Ziegeleibetrieb, dessen Gebäude noch heute etwas außerhalb des Ortes an der Strasse in Richtung Greetsiel als Ruinen sichtbar sind. Die alte Brennkammer ist noch recht gut erhalten, der Rest eher nicht mehr. Auf dem Gelände der Ziegelei sollte nach früheren Planungen (2009) eigentlich ein neues Hotel entstehen. Daraus ist jedoch bis heute nichts geworden.

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Trip nach Amsterdam

Unterkünfte sind in Amsterdam nicht gerade günstig zu bekommen. Wenn man etwas bezahlbares findet, sind es meist Hostels und dort darf man mit einem Schlafplatz in einem 4/6/8 Mehrbettzimmer vorlieb nehmen. Das Zimmer mit wildfremden Mensch teilen? Nichts für meinen Geschmack. Ein weiteres Problem in Amsterdam sind Parkplätze. Da sieht es mal richtig düster aus. Es gibt nicht viele und sie sind teuer: Mit 45 € pro Tag darf man rechnen. Meine Kriterien bei der Hotelsuche: Einzel- oder Doppelzimmer mit grossem Bett, eigenem Bad & Dusche und einem Parkplatz für Eike (so nenne ich mein Auto). Ja, selbstverständlich gab es einige Treffer. Nein, die waren leider nicht bezahlbar :)

Das Auto braucht man in Amsterdam ohnehin nicht. Es lässt sich prima auf einem P+R Parkplatz am Stadtrand abstellen. Davon gibt es mehrere. Von da aus geht es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter nach Amsterdam CS. Die Kosten sind gering: Das Parken kostet pro Tag einen Euro und die Fahrt in die Stadt und wieder zurück etwa fünf Euro. Bis zu vier Tage kann man sein Auto dort stehen lassen. Somit konnte ich meine Suchkriterien etwas abmildern: Unterkünfte ohne eigene Parkplätze. Das änderte aber nicht viel, weiterhin nicht bezahlbar. Das schloss auch die Anreise mit dem Zug aus, die ich ebenfalls in Betracht zog.

Also suchte ich nach Hotels im Umfeld von Amsterdam und wurde fündig. Es gab einige günstige Bed & Breakfast Angebote. Dort hätte ich mir aber das Bad mit anderen Gästen teilen müssen. Ich habe schliesslich ein bezahlbares Hotel etwa 15 Kilometer ausserhalb von Amsterdam gefunden. Für niederländische bzw. amsterdam’sche Verhältnisse mit riesigem Zimmer, mehreren Sitzmöglichkeiten, einem grossen Bett, eigenem Bad mit Badewanne und sehr ruhig gelegen. Die Perfekte Unterkunft für ein paar Tage! Bezahlt habe ich knapp 64 € pro Nacht.

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Mal richtig durchhängen

Nachdem der gestrige Tag ja ziemlich ins Wasser gefallen ist, wurde ich dafür heute von Sonnenstrahlen geweckt :) Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf zur längsten Hängebrücke der Welt an der Rappbodetalsperre im Harz. Mein Glück, denn nur etwa eine halbe Stunde später war der Parkplatz bereits randvoll und es bildete sich ein langer Stau auf der Strasse in beiden Richtungen. Zum Ärgernis der Autofahrer, die diese Attraktion gar nicht besuchen, sondern nur die Talsperre passieren wollten. Die Hängebrücke wurde erst am 7. Mai 2017 eingeweiht und ist derzeit ein ziemlicher Besuchermagnet. Wenn man über die wacklige, aber absolut sichere, 458 Meter lange Hängebrücke möchte, muss man sich für 6 € ein Ticket am Automaten holen. Obwohl ich nicht von Höhenangst befreit bin, hatte ich absolut keine Probleme mit der Überquerung. Teilweise schaukelte es so stark, dass ich mich nur noch an das Geländer retten konnte. Einige Besucher haben sehr schnell kehrt gemacht (:

Bei mir hat die Überquerung keinen Adrenalinstoss ausgelöst, aber bei einigen anderen schon. Wem nach mehr Abenteuer ist, der kann ja mal die Doppelseilrutsche für sich ausprobieren. Ich habe ein kleines Video davon gedreht, seht selbst:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZcP9YirhghM

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Sea Life Hannover

Der heutige Mittwoch sollte in gesamt Deutschland ein ziemlich verregneter Tag werden. Ich überlegte bereits abends zuvor, was ich ausfressen könnte. Ich entschied mich dann heute, das Sea Life in Hannover zu besuchen. Dies aber nur als Zwischenstopp, meine Reise geht danach noch weiter. Dort angekommen, goss es in Strömen. Ich hatte mir online ein Spar-Ticket für 13,50 € besorgt. Der reguläre Eintritt ist mit 17,50 € ein paar Euro teurer. Und weshalb zusätzlich ein Express Ticket erworben werden kann (gegen Aufschlag natürlich), wurde mir dann klar, als ich mich in die lange Schlange einreihte. Mit besagtem Express Ticket darf man sich nämlich ganz offiziell an der langen Schlange vorbei bewegen und wird bevorzugt behandelt.

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LaPaDu, Tetraeder, Tiger & Turtle

Für ein Wochenende fuhr ich Ende Juni ins Ruhrgebiet und traf mich dort mit Roman, um Duisburg und Umgebung zu erkunden. Ganz oben auf unserer Liste stand ein Besuch beim Landschaftspark Duisburg-Nord (LaPaDu) an, den wir auch noch abends am Anreisetag besucht haben. Ausgerüstet mit Fotoapparat, Wechselobjektiv und Stativ sollten ein paar schöne Nachtaufnahmen entstehen. Das Wachpersonal riet uns aber davon ab auf den Hochofen zu gehen, da ein starkes Gewitter kurz bevor stand. Diese Warnung hat uns doch ein wenig verwundert, sagten unsere beiden Wetter-Apps doch etwas anderes vorher. So erkundeten wir den Landschaftspark vorerst in Bodennähe weiter. Auch nach 40 Minuten keine Spur vom angekündigten Gewitter. Und so grübelten wir noch eine Weile, ob wir nicht doch noch den Aufstieg wagen sollten. Wir entschieden uns, am nächsten Tag wiederzukommen.

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