Mal richtig durchhängen

Nachdem der gestrige Tag ja ziemlich ins Wasser gefallen ist, wurde ich dafür heute von Sonnenstrahlen geweckt 🙂 Gleich nach dem Frühstück machte ich mich auf zur längsten Hängebrücke der Welt an der Rappbodetalsperre im Harz. Mein Glück, denn nur etwa eine halbe Stunde später war der Parkplatz bereits randvoll und es bildete sich ein langer Stau auf der Strasse in beiden Richtungen. Zum Ärgernis der Autofahrer, die diese Attraktion gar nicht besuchen, sondern nur die Talsperre passieren wollten. Die Hängebrücke wurde erst am 7. Mai 2017 eingeweiht und ist derzeit ein ziemlicher Besuchermagnet. Wenn man über die wacklige, aber absolut sichere, 458 Meter lange Hängebrücke möchte, muss man sich für 6 € ein Ticket am Automaten holen. Obwohl ich nicht von Höhenangst befreit bin, hatte ich absolut keine Probleme mit der Überquerung. Teilweise schaukelte es so stark, dass ich mich nur noch an das Geländer retten konnte. Einige Besucher haben sehr schnell kehrt gemacht (:

Bei mir hat die Überquerung keinen Adrenalinstoss ausgelöst, aber bei einigen anderen schon. Wem nach mehr Abenteuer ist, der kann ja mal die Doppelseilrutsche für sich ausprobieren. Ich habe ein kleines Video davon gedreht, seht selbst:

Eine weitere Möglichkeit für einen Adrenalinkick ist ein 75 Meter tiefer Pendelsprung. Nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Weil unten natürlich nichts als Wasser wartet, wurden die Wagemutigen anschliessend wieder herauf gezogen. Hier noch ein paar Bilder von der Hängebrücke und dem Megazipline.

Dann habe ich noch das DDR Museum in Thale besucht. Ich bin ja nicht so der Museums-Typ, daher mein kurzes Fazit: ganz okay.

Viel spannender fand ich aber den Stadtbummel in Quedlinburg mit seinen verwinkelten Gassen und den vielen alten Fachwerkhäusern. Da habe ich mich auch zu einer Stadtrundfahr verleiten lassen, was ich sonst eher meide. War aber “ganz okay” (: Man wurde ordentlich durchgerüttelt, denn die alten Strassen der Stadt sind aus Kopfsteinpflaster.

Und schliesslich habe ich mir noch die Tropfsteinhöhle Hermannshöhle in Rübeland angesehen. Die Besichtigung war nur in einer Führung möglich und man durfte auch leider nicht fotografieren, um die ansässigen Fledermäuse nicht zu stören. Selbst ohne Blitz würde man das. Naja, ich habe jedenfalls keine Fledermäuse gesehen. Wir waren eine sehr überschaubare Gruppe von drei Leuten. Den Vortrag selbst fand ich zwar informativ, aber doch sehr aufgesagt / auswendig gelernt. Zwischenfragen hat die Person gleich aus dem Konzept gebracht. Gefiel mir nicht so.

Auf der Karte findet ihr wie immer alle wichtigen Orte:

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Hängebrücke Parkplatz: 51.742764, 10.887615
Hängebrücke: 51.741785, 10.891052
DDR Museum: 51.748842, 11.032564
Tropfsteinhöhle: 51.755199, 10.847041
Quedlinburg Parkplatz: 51.787412, 11.135084
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Distanz: 4.6 km
Hängebrücke

Das Betreten der Hängebrücke ist gebührenpflichtig und schlägt mit 6€ zu Buche. Ein Kassenautomat befindet sich direkt an der Hängebrücke und nimmt Münzen und Scheine entgegen.

Öffnungszeiten: täglich von 08.00 bis 22.00 Uhr. Die Brücke ist das ganze Jahr über geöffnet. Um 21.30 Uhr ist letzter Einlass am Ticketautomaten.

Rappbodetalsperre-Staumauer Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Distanz: 4.8 km
Hängebrücke Parkplatz

Gebührenpflichtiger Parkplatz. Für bis zu drei Stunden sind 2€ fällig.

Rappbodetalsperre-Staumauer Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Distanz: 5.3 km
DDR Museum

Das DDR Museum befindet sich in der 6. Etage in einem grossen Möbelhaus. Der Eintritt kostet 5 €.

Steinbachstraße Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Distanz: 7.5 km
Tropfsteinhöhle
Thale Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Distanz: 12.9 km
Quedlinburg Parkplatz

Gebührenpflichtiger Parkplatz

Schenkgasse Sachsen-Anhalt, Deutschland

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